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Brennpunkt Somalia: Piraterie nimmt weiter zu


Brennpunkt Somalia: Piraterieangriffe nehmen weiter zu

Positionspapier "Die Zukunft der maritimen Sicherheit –
Fakten und Entwicklungen"

Private Sicherheitsdienstleister sinnvoll einbinden / Risiken für Menschen und Güter minimieren

(Dietzenbach/Hannover, 7.12.2010, BB/WM).
„Wenn das Problem der Piraterie zum jetzigen Zeitpunkt nicht an Land gelöst werden kann, müssen die Maßnahmen auf See verbessert werden“, so das Fazit des Positionspapiers "Die Zukunft der maritimen Sicherheit – Fakten und Entwicklungen". Die Studie wurde von der JANUS Consulting GmbH in Zusammenarbeit mit dem Verbandsmagazin "info Sicherheit" des Verbandes für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V. (VSWN) erstellt und am Dienstag vorgestellt.

Die deutsche Wirtschaft sei als eine der führenden Handelsnationen und Betreiberin einer der größten Handelsflotten besonders von dieser Bedrohung betroffen. Noch seien die materiellen Schäden für die Schifffahrtsbranche überschaubar. Schon bald jedoch könnten auch deutsche Reeder durch steigende Prämien, längere Fahrtrouten und steigende Kosten gezwungen werden, robustere Schutzmaßnahmen zu treffen, so die Autoren. Bislang habe man ausschließlich auf passive Maßnahmen und die abschreckende Wirkung von Kriegsschiffen gesetzt. Darauf hätten die Piraten allerdings mit dem Einsatz von Mutterschiffen reagiert sowie mittels moderner Technologie ihr Operationsgebiet vergrößert. Auch in Regionen außerhalb der ständigen Überwachungszonen nehme die Anzahl der Überfälle zu. Zudem wachse neben den wirtschaftlichen Schäden die Sorge um Leib und Leben der Besatzungen stetig.

Die Situation am Horn von Afrika bleibe alles andere als sicher. Ebenso seien die Möglichkeiten der Staates klar begrenzt. Solange Somalia ein "Failed State" bleibe, könne das Problem nicht an seinen Wurzeln bekämpft werden. Für die Sicherheit der Schiffe, ihrer Besatzung und Ladung blieben dennoch die Reeder verantwortlich. Der Einsatz von privaten Sicherheitskräften könne hier eine Möglichkeit bieten, das Problem der Piraterie vor der Ostküste Afrikas einzudämmen und die Risiken für Menschen und Güter zu minimieren. „Anstatt nach Gründen zu suchen, weshalb private Sicherheitsfirmen nicht eingebunden werden sollten, wäre es sinnvoller sich zu überlegen, wie und unter welchen Auflagen private Sicherheitsdienstleister zur Lösung des Problems beitragen könnten“, so die Verfasser der Studie abschließend.

Das Positionspapier zum Download: Downloadlink:_Positionspapier_Zukunft_Maritime_Sicherheit_pdf [1.445 KB]

Die Pressemitteilung zum Download: Downloadlink:_PM_Maritime_Sicherheit_VSWN_pdf [49 KB]

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